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Road Cycling

Etruskische Küste | Warum dein nächster Trip mit dem Rennrad in die Toskana gehen sollte

10 Gründe, warum die berühmte Region in Italien als perfektes Ziel für dein nächstes Abenteuer überzeugt...

Die Etruskische Küste Italiens ist ein unentdecktes Juwel in der Welt des Radsports. Schon allein, dass man an der wunderschönen Küste entlang des türkisblauen Meeres fährt, das die Konturen der Region Toskana entscheidend prägt, ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Die Strecke von Livorno nach Piombino bietet ein großes Angebot an verschiedenen Trails – von Asphaltstraßen und Pinienwäldern bis hin zu abgelegenen Feldwegen. Auf der Strecke trifft man auf zahlreichen kulinarische Köstlichkeiten, verbunden mit einer atemberaubenden Kulisse aus Tyrrhenischen Meer und kulturellem Reichtum.

Mpora hat die besten Tipps von Mpora für einen Trip aus aktiven Highlights und wunderbaren Sinneseindrücken an der Etruskischen Küste für diesen Sommer zusammengestellt.

1) San Vincenzo und die römische Festung

Ob man eine Fahrt von Norden nach Süden erwägt oder man sich vielleicht schon in der Mitte befindet, empfehlen wir einen Besuch von San Vincenzo. Dieses berühmte Städtchen lockt mit verführerischem Blick auf den Küstenstreifen und verströmt einen Hauch unbefangener Romantik. Zudem zeigt der Rimigliano Naturpark mit seinem grünbraunen Pinienwald die Region von einer weiteren schönen Seite.

Von San Vincenzo kann man einen kurzen Abstecher zum Golf von Baratti einplanen und dessen herrliche  Sandstrände sowie die eindrucksvolle Naturlandschaft genießen, die eine Oase für die Tier- und Pflanzenwelt darstellt. Die Fahrt führt außerdem noch zur Festung von Populonia, die eine der interessantesten Siedlungen in der etruskischen und römischen Geschichte war. Von der Spitze der Festung bewundert man das dunkle Blau des Tyrrhenischen Meeres wird Zeuge von einem außergewöhnlichen Platz für perfekte Sonnenuntergänge.

2) Folge den Spuren von Rennradlegenden auf dem toskanischen Archipel

Das toskanische Archipel besteht aus sieben Inseln und erstreckt sich entlang der Küste der Toskana. Die bekanntesten sind Elba und Montecristo.

Der legendäre italienische Radfahrer Fausto Coppi kam am Ende seiner Karriere nach Elba zum Trainieren. Elba hat enorme Optionen an Trails für Rennradfahrer und Mountainbiker bestehend aus vielseitigen Rundwegen und technischen Herausforderungen.

Montecristo wurde durch die Abenteuerromane des französischen Autors Alexander Dumas berühmt, der sich auch der Graf von Monte Cristo nannte.

Die Inseln sind auch Teil des atemberaubenden Nationalpark Toskanischer Archipels (ital. Parco nazionale dell’Arcipelago Toscano), welches eines der größten Meeresschutzgebiete mit einer Fläche von 56.766 Hektar von Italien ist. Der höchste Punkt ist der Mount Capanne auf 1.109 Meter auf Elba.

Fähren fahren täglich mehrmals von Piombino auf die Insel Elbe. Von dort aus kann man ohne Probleme zu der obengenannten Festung von Populonia fahren.

3) Mountainbiken durch den Küstenpark von Sterpaia

Es gibt einen Grund dafür, warum der Küstenpark von Sterpaia eine der renommiertesten Strecken in Italien ist. Nicht nur das Terrain, gesäumt von dicht bewachsenen grünbrauen Flächen, machen den Weg einzigartig, sondern auch die unschlagbare Szenerie des tiefblauen Meeres.

Dort kann man auf Schotterstraßen und Tracks durch den Park fahren und in die Wälder eintauchen, beinahe mit ständigem Blick auf den Ozean. Falls Anstrengung und Hitze zu groß werden sollten, kann man einfach jederzeit anhalten zum Abkühlen ins erfrischende Wasser springen, um neue Energie zu tanken.

4) Trinke einen Kaffee unterhalb der Stadtmauer von Suvereto

Das mittelalterliche Dörfchen Suvereto liegt auf einer Anhöhe, ungefähr 15 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt. Eine idyllische Fahrt, die durch die mediterrane Flora mit Kork, Kastanien oder Eichen führt. Das kleine Dorf punktet mit reizvollen Gassen und robusten Steinhäuschen aus dem 9. Jahrhundert. Ein Kaffee unterhalb der Stadtmauer wird Besucher innerhalb kürzester Zeit jeden Stress vergessen lassen.

Wenn man schließlich das kleine Örtchen hinter sich lässt, wartet ein schöner Aufstieg über 18 Kilometer, der allein deinen Begleitern und dir gehört. Die Landschaft aus Olivenhainen, Zypressenbäumen sowie verschiedensten Blumen und Sträuchern rundet die Fahrt ab.

5) Genieße die Köstlichkeiten der Region

Die toskanische Küche ist auf der ganzen Welt bekannt und nicht ohne Grund über die Landesgrenzen hinaus sehr beliebt. Das köstliche Essen bedeutet viel mehr als nur eine weitere Besonderheit der etruskischen Küste, sondern zeichnet die Kultur und den Lifestyle der Italiener aus.

Wenn man auf den Straßen der Toskana fährt, vorbei an farbenfrohen Bäumen und charmanten Bauernhöfen, kann man die frischen und leckeren Produkten aus erster Hand testen. Daher solltest du irgendwann vom Sattel steigen, um in den Genuss traditioneller Leckereien zu kommen.

Man sollte sich unterwegs auf keinen Fall Monteverdi Marittimo entgehen lassen, um dort im lokalen Shop „Mucci e Staccoli“ einzukehren. Es stehen authentischer Käse und Wildschweinsalami im Angebot, die kulinarischen Hochgenuss während des Trips hautnah erleben lassen.

Zwischenzeitlich solltest du südlich in Richtung Venturina und Campiglia Marittima fahren. Diese Route führt an Landhäusern und Bauernhöfen vorbei, die lokale Früchte und Zutaten anbieten – ein weiterer Genuss für die Geschmacksnerven. Der Empfang der Eigentümer fällt stets sehr herzlich aus und dein Abendessen wird frisch vom Hof kommen.

6) Probiere den Wein im schönen Bolgheri

Keine Reise in die Toskana ist vollendet, wenn man keinen der erstklassigen Weine der Region probiert hat.

Die Etruskische Küste besteht aus stolzen 150 Kilometern mit mediterranen Früchten, Gemüseanbau, Weinbergen, Pinienwäldern, Olivenhainen und duftenden Heuwiesen. In der Toskana startete einst die Weinrevolution und man findet dort mit die besten Weine weltweit.

Um in den Genuss hochwertiger Weine zu kommen, empfehlen wir, einen Zwischenstopp in Bolgheri einzulegen. Vor Ort findet man nicht ausschließlich lokale Winzer, sondern auch weltbekannte Weine aus Sassicaia, Ornellaia und Masseto, die als die edelsten Weine Italiens gelten.

7) Fahre die schönste Straße Italiens

Sei nicht traurig, wenn du Bolgheri irgendwann verlassen musst. Trotz der schmackhaften Weine hat die Landschaft außerhalb der Stadt auch einiges zu bieten.

Die kerzengerade Strecke von Bolgheri nach San Guido führt fünf Kilometer durch eine Zypressenallee, die einmalig auf der Welt ist.

Die Straße wurde im 18. Jahrhundert gebaut und sogar in den Versen des Poeten Giosue Carducci verewigt, der in der Gegend gelebt hatte. In Gedenken an ihn wurde am Anfang der Straße eine kleine Steinsäule aufgestellt.

8) Pause im Klein-Venedig in Livorno

Der perfekte Tag für einen Ruhepause könnte ein Trip nach Livorno sein. Es ist die zweitgrößte Stadt der Toskana und ein künstlerisches wie historisches Highlight. Livorno besticht mit einer spektakulären alten Festung namens „Fortezza Vecchia“, die als Bastion zum Schutz der Küste errichtet wurde, und der neuen Festung „Fortezza Nueva“, in der sich heutzutage die Innenstadt befindet.

Durch bestimmte Viertel der Stadt führen Kanäle, von denen einer den klangvollen Namen „Venezia“ trägt. Mit dem Boot kann man durch diese Wasserstraße fahren und in den Zauber Livornos stilvoll eintauchen. Berühmt ist die Etruskische Küste für ausgezeichnete Meeresfrüchte, während die schwarzweiß karierten Bodenfliesen der “Terrazza Mascagni” zu einem romantischen Bummel einladen.

9) Flaniere am weißen Sandstrand von Vada

Wenn du einen Trip mit dem Rennrad in der Toskana planst, dann empfehlen wir dir nicht unbedingt in der extremen Hitze von Juni bis August anzureisen. Aber solange die Sonne scheint, sollte man unbedingt die weißen Stände von Vada besuchen, die nur wenige Kilometer nördlich an der Küste liegen.

Diese Strände bieten perfektes Ambiente und einen ruhigen Rückzugsort. Es warten wunderschöne Meerblicke, die es durchaus mit denen der Karibik aufnehmen können. Hier wird man keine Massen an Touristen hier finden, da vom Baden aufgrund erhöhter Quecksilberbelastung abgeraten wird.

Wenn man zwei Kilometer weiterfährst, gelangt man an den Strand von Cecina. Dies ist ein weiteres kleines Sandparadies und verbreitet ein Gefühl von tropischem Himmel mit purer Erfrischung.

10) Fahre entlang der Küste von Marina die Cecina

Ein Trip durch die landschaftlichen Nuancen der Pinienwälder an der Küste von Marina di Cecina steht ebenfalls weit oben auf der Liste. Mit dem Mountainbike rollt man über Trails auf einer Länge von knapp fünf Kilometern.

Die wundschönen Wälder wechseln sich mit Sonne und Schatten ab, während die Küstenwinde eine erfrischende Brise in der reizvollen Umgebung bescheren. Man wird herzlich von unvergesslichen Aussichten auf die friedlichen Stränden begrüßt. Und das jedes Mal, wenn der Blick in Richtung Küste schweift.

Für mehr Informationen über die Etruskische Küste:

www.turismo.intoscana.it

www.costadeglietruschi.it

www.visitelba.info

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