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Outdoor

50 Jahre Stefan Glowacz: “Leidenschaft, Konzentration und Besessenheit”

Deutschlands größter Abenteurer kletterte als Pionier an den entlegensten Wänden der Welt von der Antarktis bis Patagonien

Foto: Red Bull

“Du musst mit voller Leidenschaft, Konzentration und teils Besessenheit an das Projekt herangehen!” So lautet eines der Erfolgsrezepte im Leben von Extremkletterer Stefan Glowacz.

Deutschlands größter Abenteurer, ein Pionier des modernen Kletterns, feierte im März seinen 50. Geburtstag. Der Garmisch-Partenkirchener blickt zurück auf ein ereignisreiches Leben voller Extreme und Hunger nach spektakulären Expeditionen.

Mit 15 Jahren hatte Glowacz die Sportart für sich entdeckt, die seinen gesamten Werdegang nachhaltig prägen sollte. Früh kämpfte er sich er an die Weltspitze und konnte dreimal beim legendären Rockmaster in Arco gewinnen. Nach dem Vizeweltmeistertitel 1993 beendete er seine Wettkampfkarriere, um sich fortan dem Alpinklettern zu verschreiben.

Foto: Red Bull

Zahlreiche Erstbegehungen und faszinierende Expeditionen zu abgelegenen Steilwänden in Patagonien, Venezuela oder der Antarktis machten ihn weit über die Kletterszene hinaus bekannt. Zuletzt sorgte sein Projekt „Into The Light“ mit der Erstbegehung der Madschlis-al-Dschinn-Höhle in Oman für Aufsehen.

„Ich bin früher bis zum Exzess solo geklettert, ohne Seil. Ich habe mich damals unsterblich gefühlt“erinnert sich Glowacz. Seit einem schweren Unfall sind diese Zeiten vorbei – seinen heutigen Expeditionen geht akribische Planung voraus. Dennoch sucht er dabei immer wieder die Grenzerfahrung.

„Ich bin früher bis zum Exzess solo geklettert, ohne Seil. Ich habe mich damals unsterblich gefühlt.“

Zu seinem runden Geburtstag durfte der Sportwagen-Enthusiast seine zweite große Leidenschaft mal wieder ausleben. Das Video zeigt ihn auf der Formel-1-Rennstrecke in Spielberg, wo er in einem ebenfalls 50 Jahre alten BMW 1800ti begeistert ein paar Runden drehte. „Letztendlich ist 50 auch nur eine Zahl. Ich versuche, mich einfach so alt zu finden oder zu fühlen, wie ich es halt jeden Tag empfinde“, erzählt er.

Auch nach 35 Jahren brennt das Feuer für seinen Sport noch immer: „Ich bin nach wie vor Kletterer aus Leidenschaft und werde das auch bleiben!“

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