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Adventure

Zwei Abenteurer in Alaska nach Wanderung zum Bus aus „Into The Wild“ gerettet

Der Ort in der Wildnis, an dem Christopher McCandless ums Leben kam, hat sich zur Pilgerstätte entwickelt

Chris McCandless per Selbstauslöser mit dem Bus, der seine letzte Ruhestätte werden sollte

Von Jack Clayton

Im Jahr 2007 kam der Film „Into The Wild“ in die Kinos und beeindruckte nachhaltig sowohl Zuschauer als auch Kritiker mit einer tiefgreifenden Message. Der Hollywoodfilm basiert auf dem Non-Fiction-Bestseller von John Krakauer über Chris McCandless, der in der Wildnis von Alaska auf tragische Weise ums Leben kam. In der Hauptrolle spielt Emile Hirsch eindringlich und überzeugend diesen außergewöhnlichen Charakter, während sich Sean Penn für die Produktion verantwortlich zeigte. Der Hauptfokus des Films liegt auf der Reise von McCandless, der 1992 in der Wildnis von Alaska ein einfaches Leben fernab der Zivilisation für sich als Erfüllung eines Lebenstraums wählt und dabei stirbt.

Erst knapp vier Monate später wurde sein Leichnam in einem umgebauten Bus östlich des Flusses Sushana von Elchjägern gefunden. Obwohl die offizielle Todesursache “Verhungern” lautete, sind die genauen Umstände immer noch unklar. Ein grausamer Moment im Film ist die Szene, in der McCandless herausfindet, dass er aufgrund einer Verwechslung hochgiftige Schoten gegessen hat.

Emile Hirsch spielt die Hauptrolle in Film “Into The Wild”

Der Bus, in dem die sterblichen Überreste von McCandless gefunden wurden, gewann mit der Zeit immer mehr an Popularität – er ist zur Pilgerstätte für Abenteurer geworden. Seit dieser Wahnsinn begann, melden Ranger immer mehr Nachahmer in der Gegend. Erst kürzlich mussten zwei Wanderer dort gerettet werden.

Der 25-jährige Michael Trigg aus Lexington und der zwei Jahre ältere Theodore Aslund aus Atlanta befanden sich auf dem Rückweg vom ikonischen Bus und wollten den mächtigen Fluss Teklanika überqueren, um Zeit zu sparen. Diese Entscheidung hätte sie fast das Leben gekostet, doch glücklicherweise konnten sie an dem reißenden Strom mit letzter Kraft ans andere Ufer gelangen.

Im Vorfeld hatten sie ihr Vorhaben in einem Facebook-Post veröffentlicht und als sie nicht rechtzeitig zurückkehrten, wurde ein 24-köpfiges Rettungsteam losgeschickt. Per Helikopter konnten Trigg und Aslund schließlich erschöpft, aber ansonsten körperlich unversehrt aufgespürt werden.

Der Bus von “Into The Wild” bekommt jährlich Besuch von vielen Wanderern. Foto: StampedeTrail.info
Der verlassene Bus wurde durch den Film “Into The Wild” weltberühmt | Foto: city-data.com

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