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Adventure

Appalachian Trail | Diese Mom läuft 3500 Kilometer mit ihrer heroinabhängigen Tochter zur Regeneration

Heidi Jorg kündigte ihren Job, um ihrer Tochter bei der Regeneration von ihrer Abhängigkeit zur Seite zu stehen

Foto: Heidi Jorg

Von Nina Zietman

Mütter würden für ihre Kinder alles machen – sogar über 3000 Kilometer wandern – wie Heidi Jorg eindrucksvoll unter Beweis stellt, als sie alles stehen und liegen ließ, um das Leben ihrer Tochter zu retten.

Elly Jorg-Weyde aus Florida begann bereits im Alter von 13 Jahren Alkohol zu trinken und mit Drogen zu experimentieren. Mit 18 rauchte sie als Tiefpunkt Meth und spritzte sich Heroin. Nach dem ersten Entzug sah es bei Elly danach aus, als könne sie den Absprung tatsächlich schaffen, aber sie wurde schließlich doch rückfällig.

Nachdem sie ein zweites Mal clean geworden war, entschied sich Heidi, für ihre Tochter den Job zu kündigen und sie mit Bruder Jake weit weg von den Verlockungen der Drogen auf den 3500 Kilometer langen Appalachian Trail zu nehmen.

“Entscheidend ist nicht, wo du warst, sondern wohin du gehst.”

Bei Kilometer 180 befinden sie sich gerade auf dem Weg zum nächsten großen Meilenstein bei 210 Kilometern, doch eines Tages wollen sie tatsächlich den gesamten Trail über fast 3500 Kilometer zurückgelegt haben.

“Jeder dachte zunächst, dass es eine absolut verrückte Idee sei. Aber die Zuneigung und Unterstützung von unserer Familie und Freunden war einfach wunderbar””, erzählt Heidi rückblickend.

“Ich denke, es hilft. Sie ist clean, sie ist jetzt zu 100 Prozent clean… Wir hoffen, dass dieses gemeinsame Abenteuer ihr vor Augen führt, den Sinn und das Gefühl von Herausforderung und Vollendung für ihr Leben mitzunehmen – ein neuer Start mit einer zweiten Chance erwarten sie am Ende.”

Foto: Heidi Jorg

“Ich fühle mich jetzt so viel besser”, sagte Elly gegenüber Bay News 9. “Ich bin viel motivierter als ich je für möglich gehalten hätte. Ich habe eine Wertschätzung sehr vieler kleiner Dinge für mich entdeckt. Diese Erfahrung macht mich einfach viel bescheidener und demütiger.”

Heidi und ihre Familie sammeln etwas Geld für den weiteren Weg mittels einer GoFundMe page – man kann sie unterstützen, indem man für ihre außergewöhnliche Unternehmung ein paar Dollar spendet.

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