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Outdoor

Guide | Die richtige Ausrüstung für Einsteiger beim Trailrunning

Trailrunning beginnt dort, wo die Straße aufhört und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Welches Equipment Anfänger vom richtigen Schuh bis zum GPS benötigen, zeigen wir dir in der Übersicht

Ein großer Vorteil beim Trailrunning ist, dass die Sportler nicht viel Ausrüstung benötigen. Generell ist man beim Trailrunning im Durchschnitt länger unterwegs als beim Joggen auf der Straße, dafür ist das Tempo geringer. Eine Strecke von 10 km kann auf dem Trail gut und gerne mal die doppelte Zeit beanspruchen im Vergleich zur Straße. Das ist natürlich auch dem schwierigeren Gelände geschuldet.

Beschäftige dich vorher immer mit neuen Routen, die du laufen willst, wie lange man in der Regel dafür braucht und wie die Wettervorhersage aussieht, damit du für die Laufeinheit richtig gekleidet bist.

Hier sind einige Punkte, die bei der Ausrüstung zu berücksichtigen sind:

1) Schuhe beim Trailrunning

Credit: Merrell

Ein gutes Paar Laufschuhe speziell für Trailrunning ist das wichtigste Teil deiner Ausrüstung, somit solltest du in das passende Modell ruhig ein paar Euros mehr als zu wenig investieren. Die Schuhe sehen aus wie herkömmliche Joggingschuhe, verfügen aber über ein tieferes Profil, das dir den nötigten Grip verleiht. Wenn du dir unsicher bist, welcher Schuh gut für dich ist, solltest du dich unbedingt vorher professionell beraten lassen.

2) Rucksäcke für Trailrunner

Foto: iStock

Beim Trailrunning sollte man eigentlich immer einen Rucksack auf dem Rücken tragen. Trailrunner planen nicht immer eine Runde als Strecke, sondern laufen auch mal von Punkt A nach B. Daher ist es ratsam, immer ein paar Sachen im Rucksack zu haben wie Wasser, Essen, ein GPS-Gerät, eine Karte und Kleidungsstücke sowie Geld.

Ein guter Rucksack für Trailrunning verfügt über Wasserblase und Brust-
sowie Hüftgurte für Stabilität – Credit: Salomon

Der Rucksack sollte leicht, gemütlich und groß genug sein, dass all deine Sachen hineinpassen. Man braucht nicht unbedingt Rucksack mit vielen Features, diese machen den Begleiter nämlich meistens schwerer. Nützlich ist allerdings eine Trinkblase im Rucksack, sodass du während des Laufens trinken kannst, ohne eine Pause einlegen zu müssen. Es gibt viele Marken, die Trailrunning-Rucksäcke anbieten, Salomon und OMM zählen dabei zu den besten.

3) Trailrunning – Oberteile

Ein Top aus Merinowolle wie dieses hier von Invo-8 ist ideal zum Trailrunning – Foto: Invo-8

Wenn du planst, in kälteren Gegenden zu trainieren, musst du dich bei der Funktionskleidung mit dem Prinzip mehrerer Schichten vertraut machen. Das Wetter kann schnell schwanken und von warm zu kalt wechseln. Daher ist es eher sinnvoll, viele dünne Schichten übereinander zu tragen, die man schnell an- und ausziehen kann und sich so an die Temperaturen anpassen kann.

Wir raten dir, einen Merino-Baselayer direkt auf der Haut zu tragen, denn Merinowolle eignet sich sehr gut für die Temperaturregulation und ist atmungsaktiv. Anders als Baumwolle kühlt der Stoff auch nicht aus, wenn er feucht wird. Die Jahreszeit und das Wetter bestimmen darüber, wie viele Schichten du tragen solltest, doch selbst im Sommer solltest du noch eine Reserveschicht im Rucksack bei dir tragen, falls das Wetter wechselt.

4) Eine gute Regenjacke

Eine atmungsaktive Jacke wie diese hier von Gore-Tex ist ein wichtiger Bestandteil deiner Ausrüstung – Foto: Gore-Tex

Du solltest keine wasserdichte Jacke aus dem günstigsten Segment kaufen, du wirst dir dann garantiert nochmals eine kaufen. Die Faktoren, auf die du achten solltest, wenn es um eine gute Jacke geht, sind Gewicht, Atmungsaktivität, Passform und natürlich die Wasserdichte. Gore-Tex war lange Marktführer, wenn es wasserdichte Materialien geht, doch u.a. mit der OutDry-Technologie von Columbia hat Gore-Tex einen echten Konkurrenten.

5) GPS oder Karte und Kompass

Egal ob du mit der Karte unterwegs bist, oder mit einem GPS-Gerät, es ist wichtig, etwas zur Orientierung dabei zu haben. Foto: iStock

Es ist sehr wichtig, die Trailroute zu planen, bevor es losgeht – man kann schnell die Orientierung verlieren. Es ist egal, ob du dich für das GPS oder für die Karte und den Kompass entscheidest. Evaluiere die Route und achte auf mögliche Herausforderungen, sodass du in etwa abschätzen kannst, wie lange du für die Strecke brauchen wirst und was auf dich zukommt.

Es gibt mittlerweile auch Tools im Internet, die dir bei der Einschätzung und Berechnung deiner Route helfen.

Zusätzlich zu den grundlegenden Ausrüstungsgegenständen ist es empfehlenswert, immer einen Notfallgroschen im Rucksack zu deponieren, damit du im Falle eines unvorhersehbaren Zwischenfalls ein bisschen Geld hast, um wieder nach Hause zu kommen. Vergiss auch nicht dein Handy, eventuell in einer wasserdichten Hülle.

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