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Outdoor

Climbing | 8 einzigartige Kletterwände rund um den Globus

Einige der weltweit ungewöhnlichsten Wände von verlassenen Atomkraftwerken bis zu alten Kathedralen

Kletterwände müssen nicht unbedingt immer in riesigen Stahlhallen beheimatet sein. Von Atomkraftwerken bis hin zu Kathedralen – Kletterhallen wurden in den letzten Jahren an den merkwürdigsten Orten eröffnet.

Manche Felsenkletterer können künstlichen Wänden im Vergleich zum Erlebnis in der freien Natur zwar nicht viel abgewinnen, trotzdem haben wir einige der ungewöhnlichsten Wände zusammengesucht, die womöglich auch den größten Kritiker zufrieden stellen.

1) Excalibur, Niederlande

Foto: gearjunkie.com

Das muss einfach einer der besten Klettertürme der Welt sein.

Wir stellen vor: Excalibur aus den Niederlanden. Es mag zwar nicht die größte Kletterwand der Welt sein, aber mit seinen 37 Metern über dem Boden und elf Metern davon im Überhang kommt er doch ziemlich nah dran. Sie erreicht in etwa die Höhe eines Hochhauses mit elf Stockwerken.

Das 500 Tonnen schwere Fundament sorgt dafür, dass der Turm selbst bei einem Orkan stabil stehen bleibt.

Erfahrene Kletterer können Excalibur mit einem Ticket für schlappe elf Euro erklimmen.

2) Basecamp Outdoor Wall, Nevada, USA

Foto: Entre-Prises US

Basecamp in Reno, Nevada, ist tatsächlich die weltweit höchste künstliche Kletterwand.

Diese abgefahrene Konstruktion ist Teil des Whitney Peak Hotels und ganze 49 Meter hoch.

Und wenn du dennoch nicht draußen klettern möchtest, Indoor gibt es noch einen riesigen Boulderbereich.

3) Diga Di Luzzone Damm, Schweiz

Foto: geolocation.ws

Dieser Schweizer Damm mag zwar anfangs nicht gerade nach einer Kletterwand aussehen und zählt auch nicht als höchste künstliche Konstruktion, doch er bietet zwei der größten vom Menschen erschaffenen Kletterrouten der Welt.

Die Griffe wurden dort bereits in den 1990er Jahren angeschraubt. Die 165 Meter lange Kletterpartie erstreckt sich über die gesamte Wölbung des Damms, und je höher man kommt, desto vertikaler werden die Routen.

Und mit einem Preis von 20 CHF inklusive Ausrüstung ist der Spaß durchaus preiswert.

4) Manchester City Climbing Centre, UK

Foto: abcwalls.co.uk

Es mag zwar nicht die größten Wände besitzen, aber in Sachen Atmosphäre punktet das Manchester Climbing Centre allemal.

In einer ehemaligen Kirche aus dem 19. Jahrhundert klettert man quasi an geweihten Wänden und neben den typischen Kirchenfenstern.

Die höchste Route geht etwa 18 Meter in die Höhe und nur eine von 75 verschiedenen Optionen.

5) Der Kühlturm im Wunderland Kalkar, Deutschland

Foto: wunderlandkalkar.eu/de

Ein mutiger Unternehmer verwandelte dieses stillgelegte Atomkraftwerk in eine der außergewöhnlichsten Kletterwände der Welt.

Die Rede ist vom Wunderland Kalkar, das einen alten Kühlturm in eine gigantische Kletterwand verwandelte.

Im Turm selbst warten zudem gigantische Schaukeln; Restaurants und ein Hotels für die Besucher wurden rundherum gebaut.

6) Edinburgh International Climbing Centre, Schottland

Foto: eica-ratho.co.uk

Wusstest du, dass in Edinburgh Europas größte Kletterhalle steht?

Das Edinburgh International Climbing Centre war früher ein gigantischer Steinbruch, dessen Fläche jetzt als Kletterzentrum genutzt wird.

Dort findet sich eine derartige Auswahl an Routen, dass man kurzerhand die World Youth Championships und die British Championship Finals dort veranstaltet hat. Es sollte sich aber bestimmt auch die ein oder andere Herausforderung für Anfänger bieten.

7) AquaClimb Walls

Foto: Aqua Climb

 

Zugegeben, diese Wände sind nicht nur an einem bestimmten Ort zu finden, aber AquaClimb ist ein Unternehmen mit Spezialisierung auf derartige Kletterwände für Schwimmbecken.

Australien ist hierbei wohl führend – bereits hunderte Schwimmbäder haben dort diese Kletterwände eingeführt. Und das Beste daran ist, dass man sich als Anfänger ohne jegliche Klettererfahrung einfach daran probieren kann.

Wenn man fällt, dann nur in den Pool. Verletzungsrisiko? Überschaubar.

8) High Point Climbing, Tennessee, USA

Foto: highpointclimbing.com

Das Climbing Magazine taufte kürzlich das High Point Climbing wohl nicht grundlos „America’s Coolest Gym“.

Diese äußerst ansehnliche Fassade aus Plexiglas bietet Kletterwände innen und außen – und kann somit mit einer Routenauswahl mit insgesamt über 9000 Metern beeindrucken.

Innen findet man auch noch alle möglichen Alternativen – von Essen bis hin zu Yoga ist alles dabei. Eine Tageskarte erleichtert dich gerade einmal um faire 15 Dollar.

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