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Surf Basics | Duck Dive lernen mit Didier Piter

Meistere die Kunst, der rohen Gewalt der Wellen geschickt zu entgehen

Populärste Vertreterin des Duck Dives: Alana Blanchard

Von Archi Jaeckin

Sobald du das Niveau des Weißwassersurfens hinter dir gelassen hast und dein ersehntes erstes Shortboard in den Händen hälst, steht der gute alte Duck Dive wohl als erste richtige Herausforderung auf der Liste. Das Tauchen mit Board unter einer Welle hindurch sollte man beherrschen, wenn man länger mit seinem neu gefundenen Sport plant – hier gilt es erstmals, ausreichend Nehmerqualitäten zu beweisen und Durchhaltevermögen in die Waagschale zu werfen. Im Folgenden erklärt der erfahrene Surfer Didier Piter den Duck Dive in fünf einfachen Schritten.

1) Vor der Welle Tempo aufnehmen

Dein Ziel ist es, unter der auf dich zurollenden Welle durchzutauchen, sodass dich die Kraft der Welle nicht direkt wieder in Richtung Strand drückt. Je mehr Tempo du vor der Welle aufbauen kannst, desto einfacher wird es für dich, dein Board möglichst tief unterzutauchen und dementsprechend der maximalen Wellenenergie möglichst aus dem Weg zu gehen.
In dieser Phase musst du also deine Paddelgeschwindigkeit erhöhen.

2) Warte auf den richtigen Moment

Wie bei so vielen Sachen ist auch beim Duck Dive das Timing entscheidend. Beschleunige so lange, bis du etwa drei Meter vor der Welle bist. Der effizienteste Winkel zum Eintauchen deines Boards sind 45° Grad. Die Idee des Duck Dives ist es eigentlich, dein Board als Schwimmkörper zu verwenden: Je tiefer du dein Board untertauchen kannst, desto schneller wird es dich wieder zurück an die Wasseroberfläche befördern.
Aber die eigentliche Kunst liegt darin, den Duck Dive im richtigen Moment auszuführen. Wenn du zu früh runtergehst, tauchst du in der Welle wieder auf sie nimmt dich mit zum Strand. Wenn du das richtige Timing hast, wirst du hinter der Welle wieder auftauchen. Den perfekten Zeitpunkt zum Untertauchen wirst du jedoch erst nach unumgänglichen Erfahrungswerten für dich selbst finden.

Breite Clean-Up-Sets räumen alle unachtsamen Surfer ab

3) Beherrsche den Auftrieb deines Boards

Konzentriere dich auf das kräftige Untertauchen deines Boards, sodass du tief genug kommst, um unter der Welle und den Turbulenzen durchzutauchen, während du bereits einen Moment später den Auftrieb deines Boards nutzt, um hinter der Welle wieder an die Wasseroberfläche zu gelangen.

4) Steuere unter Wasser die Auftriebskraft deines Boards

Dein Surfboard und dementsprechend die Auftriebskraft deines Boards im 45-Grad-Winkel zur Wasseroberfläche auszurichten, sobald die Welle über dir hinweggerauscht ist, führt dich zum gelungenen Duck Dive. Mit deinem Fuß (oder Knie) kannst du Druck auf das Tail deines Boards ausüben, um noch tiefer zu tauchen und somit eine höhere Auftriebskraft zurück an die Wasseroberfläche zu entwickeln.

Foto: Alexa Hohenberg

5) Tauche auf

Alles, was du jetzt noch machen musst, ist dein Board zurück an die Wasseroberfläche zu führen, indem du deine Arme zur Steuerung einsetzt. Denke daran, dass das Board möglichst im 45-Grad-Winkel auftauchen sollte. Schaue, wann genau du nach oben kommst, orientiere dich und atme durch.

Weitere Tipps:

  • Halte deine Augen unter Wasser offen – so kannst du genau sehen, wo du bist und was um dich herum passiert,. Die Turbulenzen unter Wasser werden nicht gleichmässig verteilt sein, vielleicht findest du eine Section, wo die Welle nicht so kräftig ist.
  • Kippe dein Surfboard in Richtung Rail, um das Auftauchen zu beschleunigen.

Zu guter Letzt verzweifle niemals und denke immer daran: Übung macht den Meister. Je besser du den Duck Dive kannst, desto mehr Energie bleibt dir, um Wellen zu catchen.

Für mehr Infos über Didier Piter, sein Surftraining sowie Tipps besuche seine Internetseite: www.didierpiter.com

Checkt auch mal, wie intensiv John John seinen Duck Dive im Pool trainiert!

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