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MTB

Essentielle Wahrheiten über den Trail-Bau von den besten Jungs im MTB-Business

Wir haben Josh 'Ratboy' Bryceland und der 50:01 Crew im Revolution Bike Park von Wales über die Schulter geschaut

 

Mountainbiker vergessen oft, dass die Trails, die ihnen so viel bedeuten, auch aus der Taufe gehoben werden müssen, bevor man die erste Line fährt. Andere Mountainbiker opfern viel Zeit und Mühe, um Ideen umzusetzen, ausgiebig zu planen und sich selbst regelrecht zu versklaven, damit ein Trail zu etwas Besonderem wird – ein Stück “Flowing Perfection”, von dem Biker nicht nur nachts träumen.

Josh ‘Ratboy’ Bryceland und die 50to1 Crew haben sich für einen neuen Signature-Trail im Revolution Bike Park einspannen lassen, beheimatet in den Bergen von Nord-Wales. Nach seiner Vollendung wird er etwas ins Vereinigte Königreich bringen, für das man normalerweise in ein Bike-Mekka wie Whistler BC reisen muss: ein floaty Jump Track mit einer Länge wie der Arm Gottes.

Wir haben ein Waliser Wochenende mit der Crew verbracht, um ein paar Wahrheiten über den perfekten Bau von Trails zu erfahren. Hier lest ihr die essentiellen Erkenntnisse…

1) Wenn du einen Trail baust, rechne immer mit Regen in Strömen, gerade in Großbritannien

 

Foto: Cal Jelley

2) Benötigte Werkzeuge für den Job: Schaufeln mit langem Stiel, Spitzhacken, Harken und natürlich ein Bike für Testläufe zwischendurch

 

Foto Cal Jelley

3) Bevor man mit irgendeiner Arbeit startet, ist ein Treffen hinsichtlich der Sicherheit von entscheidender Bedeutung für das Wohlergehen des Teams

 

Talking safety. P: Cal Jelley

4) Ein Bagger und jemand, der mit ihm umzugehen weiß, bilden eine großartige Ergänzung. Das Grobe ist damit deutlich schneller zu schaffen.

 

Ratboy leistet Vorarbeit Foto: Cal Jelley

5) Eine solide Crew von Schiebern ist der Schlüssel zu Moral und Fortschritt, wenn die Unterkühlung einsetzt

 

Dave stellt seine Shaft Control zur Schau Foto: Cal Jelley

 

6) Tee. Davon brauchst du in England literweise, um die Truppe mit Energie und guter Laune zu versorgen

 

Sam Dale pausiert kurz Foto: Cal Jelley

7) Das Shapen von Sprüngen ist ein langer, mühsamer Prozess, aber es lohnt am Ende dermaßen

 

Slappin’ the bass. Foto: Cal Jelley

8) Es ist klinisch erwiesen, dass Stunden im Regen, in denen man mit Schaufeln auf Steine und Matsch eindrischt, den Charakter formen.

 

Hit ‘im. Foto: Cal Jelley

9) Stelle sicher, dass die Sprünge die Line halten. Dafür gibt es zwar keine exakte Wissenschaft, aber im richtigen Winkel von der Landung zu peilen, ist eine uralte Technik…

 

Ratboy wirft einen Blick auf die Line. Foto: Cal Jelley
Guinea Pig. P Cal Jelley

10) Nach Stunden der Schinderei, muss einer das Versuchskaninchen spielen. Wenn man einen neuen Jump testet, am besten wie gestört in die Pedale hacken. Schaut euch Ratboy an…

 

11) Wenn das Tagewerk vollbracht ist, packt man sich die Bikes und feuert eine Session ab.

 

Foto: Cal Jelley

12) Es ist ein großartiges Gefühl, wenn die Kreationen letzendlich auch funktionieren

 

Ratboy overshooting the high five. Foto: Cal Jelley

13) Einfach alle Schritte immer und immer wieder durchziehen, bis der Trail eingeweiht werden kann. So easy ist das…

 

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