Share

Basics

Grundlagen der Parkour-Technik | Einführung in Parkour für Anfänger

Hier findest du alles, was du wissen musst, wenn du mit Parkour anfangen möchtest

Hast du Blut geleckt und Interesse an den Grundlagen der Parkour-Technik? Du willst die ersten Schritte wagen oder auf bestehende Skills aufbauen?

Das hört sich schon mal gut an, denn die richtige Einstellung gibt den Weg vor. Die Zeiten in denen Leute fragten, was Parkour eigentlich sei, sind mittlerweile endgültig vorbei. Heutzutage fragen die Leute eher nach dem Unterschied zwischen Freerunning und Parkour, oder nach Parkour-Videos, Parkour-Fails und Parkour auf der ganzen Welt.

Inzwischen hat sich der Sport auch in der Gesellschaft etabliert. Es wird nicht mehr danach gefragt, was Parkour ist, sondern wie es sich tatsächlich aktiv anfühlt.

Das Interesse bleibt konstant groß, mehr über die Parkour-Technik zu erfahren, denn der Sport boomt seit über einem Jahrzehnt und wächst weiter.

Bevor du wirklich mit Parkour anfangen möchtest, solltest du für die Basics ein Training mit professionellen Coaches aufsuchen. Diese können dir nützliche Tipps und eine sichere Hilfestellung für deine ersten Moves geben, unnötige Verletzungen können so vermieden werden. Im Folgenden zeigen wir dir einige Grundlagen der Technik auf, damit du dir einen groben Überblick verschaffen kannst.

Grundlagen der Parkour-Technik: Gleichgewicht

Einer der wichtigsten Faktoren im Parkour ist das Gleichgewicht. Laufen, Springen, Klettern und Vault-Sprünge können niemals richtig ausgeführt werden, wenn das gewisse Gleichgewicht nicht vorhanden ist. Daher solltest du dein Gleichgewicht gut schulen.

Effektive Möglichkeiten, dein Gleichgewicht bereits im Alltag zu trainieren, sind das Balancieren auf Eisenstangen, Bordsteinkanten, Slacklines oder im Fitnessstudio auf einem Schwebebalken. Auch andere Sportarten, wie zum Beispiel Yoga und Longboarden werden dir helfen, dein Gleichgewicht zu verbessern.

Grundlagen der Parkour-Technik: Laufen

Im Parkour geht es hauptsächlich darum, so effektiv wie möglich von A nach B zu kommen. Aufgrund unterschiedlicher Oberflächen ist eine gute Sprintfähigkeit unentbehrlich. Wenn du eine Wand bewältigen willst, dann musst du über Sprungkraft verfügen – eine gewisse Anfangsgeschwindigkeit essentiell, um von A nach B zu kommen.

Lauftraining wird dir helfen, dich stetig zu verbessern. Zudem erhöht es deine Lungenkapazität, Ausdauer und deine allgemeine Fitness, falls Parkour dein neues Hobby oder Leidenschaft werden soll.

Grundlagen der Parkour-Technik: Springen

Das präzise Springen ist ein weiterer wichtiger Aspekt für die Ausführung von Parkour. Am besten trainierst du erst einmal im Fitnessstudio an Springböcken, um die Genauigkeit der Sprünge zu perfektionieren. Dabei kannst du die Entfernung der Böcke nach Lust und Laune variieren und dich stetig an größeren Herausforderungen heranwagen.

Falls du dich dann sicher genug fühlen solltest, kannst du damit anfangen, Sprünge aus dem Lauf zu probieren. Versuche aber stets genau dort zu landen, wo du auch landen willst. Wenn du dann von Mauer zu Mauer springst, willst du auf jeden Fall auch an der Stelle landen, die du anvisiert hast. Zu kurze oder zu weite Sprünge können verheerende Folgen haben.

Des Weiteren solltest du den Tic-Tac-Sprung üben. Dieser wird dir helfen, höhere Objekte zu erreichen. Diesen Move kann man am besten an Wänden oder Bäumen trainieren und er hilft dir, schnell über hohe Hindernisse zu springen, an denen man normalerweise stoppen würde.

Falls du ein höheres Gap überspringen möchtest, das aber zu hoch liegt, um auf deinen Füßen zu landen, solltest du den Cat-Jump beherrschen. Dabei springst du an eine höhere Wand, hältst dich mit deinen Händen fest, drückst deine Füße gegen die Wand für mehr Grip und ziehst dich dann hoch. Das ist anfangs ein schwieriger Move und sollte nicht ohne angemessenes Training und Kraft ausgeführt werden. Am besten übst du dies zuerst an einer niedrigen Wand, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Grundlagen der Parkour-Technik: Landen

Das Herunterspringen von höheren Obstacles auf ein niedriges Objekt kann sehr gefährlich sein. Dabei solltest du dich langsam und kontinuierlich heranwagen, um genug Selbstsicherheit zu sammeln, ohne dich zu verletzen.

Was musst du über die Landetechnik wissen? Landungen mit beiden Füßen und Landungen mit einer anschließenden Rolle können jeweils sehr hilfreich sein. Dabei solltest du beide im Repertoire haben und auch wissen, wann du welche für was am besten anwendest.

Die Landung mit zwei Füßen kannst du ohne Probleme im Fitnessstudio an Springböcken üben. Oder du suchst dir eine Möglichkeit irgendwo draußen, um diese Landung zu lernen.

Dabei bewegt sich der Körper zu deinen Füßen, während sich die Hände abstützen, um den Aufprall abzufedern und deinen Schwerpunkt zu verringern. Wichtig dabei ist, dass du bei der Landung stabil bleibst, ansonsten könnte sie sehr schmerzhaft enden.

Die Landung mit der Rolle ist deutlich schwieriger zu üben. Diese Technik hilft dir, nach einem Drop von höheren Lagen sanft zu landen. Dabei musst du deinen Kopf senken, deinen Körper zu einer Kugel formen und über deine Schultern abrollen. Ein schräges Rollen hilft dir dabei, den Aufprall besser zu verteilen und sicher wieder auf den Füßen zu landen. Fange langsam damit an, ohne zu übertreiben. Dieser Move kann bei unkorrekter Ausführung gefährlich sein.

Grundlagen der Parkour-Technik: Klettern

Das Klettern ist ein weiterer wichtiger Aspekt für Parkour und basiert auf einem guten Gleichgewichtsgefühl. Es ist eine Kombination des oben genannten Tic-Tac-Jumps mit einem kraftvollen Oberkörper und einer sicheren Technik.

Falls du eine Boulderwand in der Nähe haben solltest, dann würde ich dir empfehlen, so oft wie möglich das Klettern zu trainieren. Dabei geht es nicht um brachiale Kraft, sondern eher darum, wie du deinen Körper effektiv und praktisch nutzt, um Sicherheit zu erhalten.

Klettere nicht jenseits deiner Fähigkeiten und auch nicht höher als du wieder zum Boden springen kannst. Die Tic-Tac-Wand kann bei deinen ersten Schritten unterstützend sein und eine gute Armkraft wird dir zu Gute kommen.

Grundlagen der Parkour-Technik: Vaulting

Nichts sieht cooler aus, als Vaulting. Vaulting über Objekte lässt deine Sprünge flüssig und smooth aussehen. Das kannst du am besten im Fitnessstudio über einen Balken trainieren. Falls du keinen Zugang zu einem Fitnessstudio haben solltest, dann suche dir eine kleine Wand und übe dort. Aber sei immer voll konzentriert und vorsichtig!

Normalerweise setzt du die Hand an das Objekt, die sich am nächsten zum Obstacle befindet und springst dann mit deinem gesamten Körper kompakt darüber. Es gibt sehr viele verschiedene Vaulting-Formen. Eine weitere Option ist, dass du beide Hände an das Objekt bringst, deine Beine an deinen Körper ziehst und dann mit deinem gesamten Körper über das Feature springst. Generell wirst du keine Objekte über einen Meter überspringen. Dafür solltest du deine Klettertechnik benutzen, um solche Objekte zu bewältigen.

Das waren nun einige Basics, die dir helfen sollen, welche grundlegenden Techniken für Parkour essentiell sind. Für weitere Fortschritte solltest du dir aber professionelle Unterstützung einholen und natürlich üben, üben und üben!

Share

Geschäftsbedingungen

Gib bitte deine Email Adresse an, damit wir dich mit News, Updates und den neuesten Angeboten versorgen können. Falls du nicht mehr interessiert bist, kannst du dich jederzeit abmelden. Wir geben deine Daten nicht an Dritte weiter und werden dir nur Nachrichten schicken, die dich auch interessieren. Versprochen!

Read our full Privacy Policy as well as Terms & Conditions.

production