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Skateboard

Flashback | Jay Adams – The Original Seed of Skateboarding

Jay Adams prägte mit der legendären Zephyr Crew die Anfänge des Skateboardens

 

Foto: Glen E. Friedman

Jay Adams hat als Mitglied der Z-Boys die Anfänge des Skateboardens entscheidend geprägt und gilt wegen seines innovativen Fahrstils als der einflussreichste Skate-Pionier. Vor seinem Absturz inspirierte er spätere Generationen nachhaltig.

“He is the original seed of skateboarding”, lautet das bekannteste Zitat über den 2014 mit 53 Jahren verstorbenen Adams. Die Crew vom Zephyr Skateboard Team war es, die in den 70er Jahren mit dem Rollbrett einen Lifestyle erschuf, der bis heute allseits präsent ist.

Ihre Bilder von seinerzeit bahnbrechenden Manövern in den trockengelegten Swimmingpools von Venice Beach gingen um die Welt. Sie traten eine Lawine los, die das Fundament für die Veränderungen des Skatens bilden sollte.

Foto: Glen E. Friedman

“Jay Boy” setzte mit seinem unvergleichlichen Style auf dem Board ständig neue Maßstäbe innerhalb des Teams und pushte dadurch das Niveau. “Jay war der Talentierteste von uns allen – der natürlichste Skater, Surfer, Athlet”, erzählt Craig Stecyk, der damals die Z-Boys im Skateboarder Magazine porträtierte.

Adams anschließende Mitgliedschaft in der Venice Suicidal Gang samt Drogen-Eskapaden und zahlreichen Konflikten mit dem Gesetz führten zum frühen Absturz inklusive Gefängnisstrafen, während ein paar der Jungs aus Dogtown bereits die ersten Millionen mit dem Skaten scheffelten.

“Jay Adams may not have been the world’s best skater, but he was the man, the real deal, the original, the first. He is the archetype of our shared heritage.”  (Stacy Peralta)

Stacy Peralta gründete die Firma Powell-Peralta, die zum Marktführer für Skateboard-Equipment aufstieg und mit der Bones Brigade aufstrebende Talente wie Tony Hawk unterstützte. Der egozentrische Tony Alva wurde seinerseits der erste Weltmeister überhaupt. Mit 19 Jahren stand er zudem an der Spitze seiner eigenen Company Alva Skateboards.

Foto: C.R. Stecyk

Adams konnte und wollte mit der Kommerzialisierung nichts anfangen, es habe “der Sache die Seele geraubt”, beschreibt er selbst den Umbruch. “Zum Beispiel in Gärten mit leeren Pools einzusteigen und einfach eine gute Zeit zu haben – die illegale Natur des Skatens ging verloren.” Zu seinen Wurzeln als Surfer kehrte der Idealist schließlich zurück und lebte bis zu seinem Tod auf den Inseln Hawaiis, um als Big Wave Charger seiner alten Linie treu zu bleiben.

Peralta, der selbst die Geschichte mit dem Streifen “Dogtown Boys” verfilmte, spricht in der Retrospektive voller Bewunderung über die Skills des Mannes, der trotz seines Talents kein nennenswertes Stück vom Kuchen sah: “Als Gott das Skateboarden erschuf, entschied er: ‘Let there be Jay Adams.'”

Das Video zeigt originale Aufnahmen und Interviews, in der Gallery findet ihr die besten Bilder.

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