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Scuba Diving | Tauchausrüstung – was benötige ich zum Tauchen?

Welches Equipment brauche ich zum Tauchen? Welche Ausrüstung ist gut für Beginner? Was sind gute Hersteller? Hier findest du Antworten

Um Tauchgänge positiv zu erleben, spielt die Ausrüstung eine entscheidende Rolle. Egal ob du Beginner oder Experte bist, jeder benötigt qualitativ hochwertiges Equipment und das Wissen, wie man damit umgeht.

Wenn du in Deutschland tauchst, brauchst du einen anderen Neoprenanzug, als wenn du in Australien während deines Auslandssemesters ins Wasser gehst. Falls du große Distanzen zurücklegen willst, sind andere Flossen sinnvoller, als wenn du nur einen kurzen Tauchgang planst. Wenn du die grundlegenden Unterschiede in der Ausrüstung kennst, wird das Taucherlebnis entspannter.

Im Gegensatz zum Surfen oder Wandern, braucht man beim Tauchen mehr und spezifische Ausrüstung, die man kaum umgehen kann. Die Basics kann man am Anfang leihen, bevor man sich dann professionelleres Equipment kauft.

Hier ist unser Guide zur Tauchausrüstung

Regulator

Die richtige Tauchausrüstung trägt zu deiner Sicherheit bei. Foto: iStock

Einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für Taucher ist der Regulator. Ein Druckregulator wird beim Tauchen verwendet, um den Druck vom Atemgemisch an die Umwelt anzupassen. Regulatoren werden normalerweise in drei Teilen gekauft. Ein Atemregler mit erster und zweiter Stufe, eine alternative Luftquelle und eine Anzeige.

Die besten Marken für Regulatoren sind nach den Meinungen vieler Taucher Apeks, Aqualung und Atomic. Sie sind leicht, technisch auf höchstem Niveau und langlebig.

Die meisten Taucher bevorzugen einen eigenen Regulator, da man dann im Zweifelsfall sicher sein kann, dass dieser regelmäßig gewartet wird.

Taucherflasche

Das unter Druck stehende Atemgas wird in der Taucherflasche aufbewahrt. Foto: iStock

Die Taucherflasche trägt man auf seinem Rücken. Darin wird das unter Druck stehende Atemgas aufbewahrt, das dann durch einen Regulator freigesetzt wird. Taucherflaschen sind Druckbehälter, die aus kaltgepresstem Aluminium hergestellt werden. Das Ventil sorgt dafür, dass das Gas gleichmässig aus der Flasche strömt.

Taucherflaschen müssen gepflegt werden. Durch Ersatzventile, Schutzmaterial, Tragevorrichtungen etc. kann die Flasche viele Jahre halten. Normale Taucherflaschen kosten um die 250 €. Viele schwören auf die Marke Faber Scuba Diving.

Auftriebskontrolle

BCDs sind mit die wichtigsten Teile beim Tauchen. Foto: iStock

BCD steht für Buoyancy Control Device und ist der Name für die Tarierweste, die Taucher tragen, um sich der Auftriebskraft anzupassen. Die Jacke funktioniert, indem man Luft in die Weste pumpt oder herauslässt, somit kann man sich immer individuell dem Auftrieb anpassen und je nachdem, ob man sinken oder auftauchen will, die Weste befüllen oder Luft entziehen.

BCDs gibt es in sehr leichten Varianten, sodass man sie überall hin mitnehmen kann, oder auch in schwereren Ausführungen für Kaltwassertaucher, die von Haus aus viel mit sich herumschleppen müssen. BCDs beginnen etwa bei 300 € und werden teurer, je technischer und schwerer die Westen werden.

Hollis und Aqua Lung sind zwei der beliebtesten Brands für BCDs.

Tauchcomputer

Tauchcomputer sind notwendig, um sicherzustellen, dass die Taucher von tiefen Tauchgängen sicher auftauchen.  Foto: iStock

Vielleicht denkst du als, dass Tauchcomputer vornehmlich als GPS unter Wasser verwendet werden, eigentlich sind sie aber für viele Sachen wichtig. Ein Tauchcomputer erhöht die Sicherheit des Tauchers und erlaubt ihm, für längere Zeit in der Tiefe zu bleiben.

Dekompressionskrankheit ist die Sorge von jedem Sporttaucher, und der Tauchcomputer sorgt dafür, dass diese nicht eintritt, indem er die Zeit berechnet, die fürs kontrollierte Auftauchen benötigt wird, damit die Gase im Körper sicher verschwinden.

Die Computer sind meist am Handgelenk oder auch in der Brille integriert und wireless, sodass Füllstände der Flaschen etc. automatisch angezeigt werden.Taucher, die Nitrox verwenden, benötigen einen Computer, der mit dementsprechend kompatibel ist. Normalerweise kosten diese Computer nur unerheblich mehr und werden dann auch als Fortgeschrittener noch deinen Ansprüchen gerecht. Somit fährst du mit solch einem Computer auf Dauer gesehen günstiger.

Taucherbrillen

Equipment beim Scuba Diving reicht vom Einsteigerbedarf bis zur Expertenausrüstung. Foto: iStock

Taucherbrillen sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich, haben aber alle die gleiche Funktion: Sie sollen dem Taucher eine klare Sicht ermöglichen und die Augen vor den Gefahren des Ozeans schützen.

Die drei Haupttypen von Taucherbrillen sind Split Lens, also mit zwei in den Rahmen eingelassenen Gläsern, Single Lens und Multiple Lens. Taucher können auch zwischen rahmenlos und mit Rahmen unterschiedlichen Materialien wählen.

Achte immer darauf, dass die Brille optimal sitzt, bevor du sie das erste Mal im Wasser trägst. Wenn du dir die Brille ins Gesicht hältst, solltest du nicht durch die Nase einatmen können. Falls doch, musst du auf eine andere Brille/Größe zurückgreifen.

Für Freediver und Taucher ist das Volumen der Brille bedeutsam. Das Volumen entsteht vor allem durch den Abstand der Brillengläser zum Gesicht. Viele Taucher finden Brillen mit weniger Volumen angenehmer.

Drysuits / Neoprenanzüge

Equipment kann bei Tauchschulen geliehen werden. Foto: iStock

Neoprenanzüge sind notwenig zum Schutz, für Auftrieb und gegen kältere Temperaturen. Ein hochwertiger Neoprenanzug kann den Unterschied zwischen einem guten und einem gefährlichen Tauchgang ausmachen.

Jeder, der sich mit dem Surfen auskennt, kennt bereits die Unterschiede zwischen den Neoprenanzügen, doch die Tauchanzüge sind nochmal anders. Neoprenanzüge mit einer Stärke von 3mm sind im Sommer bei Surfern beliebt, zum Tauchen sind diese nur in den Tropen geeignet, da die Wassertemperaturen in der Tiefe schnell fallen. Fürs Kaltwassertauchen werden normalerweise 7mm dicke Anzüge empfohlen, zum Tauchen im roten Meer 5mm.

Bei Tauchgängen in Island und anderen extrem kalten Gegenden müssen Drysuits getragen werden. Diese Anzüge gibt es in zwei Varianten – Neopren und Membran. Die Materialien isolieren die Wärme unterschiedlich. Die Drysuits aus Neopren sind flexibler, erfordern aber eine Isolierschicht darunter, während Membran gut isoliert, aber nicht so flexibel ist.

Flossen

Wenn es um die Fortbewegung geht, dann sind Flossen ein wichtiger Part für Taucher. Die Art von Flossen, die du auswählst, hängt von deinen persönlichen Präferenzen und deinem Tauchstil ab. Hier sind die gängigsten Flossen:

Paddle shaped Flossen – die traditionelle Flosse. Sie ist immer noch der Standard und wird von den meisten Tauchern verwendet.

Vented Flossen – das sind steife Flossen, die eine Öffnung am Fuß haben. Dadurch kann in den Ruhephasen in den Fußraum Wasser eindringen. Wenn man sich fortbewegt, bleibt es aber draußen.

Split Flossen – im Gegensatz zu den traditionellen Flossen haben diese einen kleinen Spalt, sodass der Widerstand bei einem Flossenschlag nicht so hoch ist. Viele Taucher schwören auf diese Art von Flossen, da sie mit wenig Kraft viel Power und Kontrolle geben.

Free Diving Flossen – Freediving-Flossen sind sehr ähnlich zu den traditionellen Modellen, nur etwas länger und steifer. Das Material kann aus Fieberglas oder Carbon bestehen. Das sorgt für eine schnellere Fortbewegung, sie sind aber auch empfindlicher. Bei Freediving-Flossen ist meistens der ganze Fuß integriert, die Flosse hat also keine Öffnung.

Open Heel Flossen – Open Heel Flossen weisen eine geöffnete Ferse auf und werden zusammen mit Taucherschuhen getragen. Die Fußtaschen sind normalerweise aus steiferem Material gefertigt. Diese Flossen finden in kaltem Gewässer Anwendung.

Full Foot Flossen – diese Flossen bieten Fußtaschen aus weicherem Material und bedecken den ganzen Fuß. Sie werden in wärmeren Gebieten eingesetzt.

Accessories

Tauchschule unter Wasser. Foto: iStock

Messer – ein Tauchmesser bei sich zu tragen, ist ein einer Sicherheitsaspekt. Mit diesem kann man sich losschneiden, wenn man sich irgendwo verfängt.

Buddy Line – eine kurze Leine, an der man sich festbindet, um seinen Partner in Gewässern mit schlechter Sicht oder bei starken Strömungen nicht zu verlieren.

Fackel – Taucher sollten immer ein Licht an ihrer BSD-Weste haben, eine Fackel ist ein gutes Sicherheitsaccessoire.

Surface marker buoy – dieser gibt die Position der Taucher für die Leute an der Oberfläche an.

Kapuze – die Neoprenkapuze schützt den Kopf des Tauchers vor dem Auskühlen. Sie sollte in der gleichen Dicke wie der Neoprenanzug verwendet werden.

Handschuhe – Handschuhe geben neben Schutz auch Wärme, sodass man stets ausreichend Gefühl in den Händen hat.

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