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So reiste dieses Paar mit nur acht Dollar pro Tag durch 50 Länder

Alex und Charlie wissen nach 150.000 Kilometern, wie man günstig unterwegs sein kann...

Von Lou Boyd

Fast jeder von uns war irgendwann einmal an dem Punkt, alles hinzuschmeißen, einen Van zu kaufen und einfach dem Sonnenuntergang entgegen zu fahren.

Der Hauptgrund, der die meisten von uns aufhält, ist wie so oft das Geld. Klar scheint ein Leben “on the road” völlig frei zu sein, doch wenn man genauer darüber nachdenkt, ist das leider eine Illusion. Es gibt so viele Faktoren, die kontinuierliches Reisen im Bulli beeinflussen können.

Charlie Lewandowski und Alex Slusarczyk haben es geschafft, durch 50 Länder zu reisen und dabei pro Tag nur acht Dollar ausgegeben. Hier teilen sie ein paar ihrer Reisetipps mit euch…

Foto: busaroundtheworld.com

“Wir wollten auf Reisen gehen, hatten jedoch nicht viel Geld – also kauften wir uns zuerst einen alten Van für schmale 600 Dollar und bauten den Bus selbst zu einem tauglichen Fahrzeug um”, erzählt das Paar.

“Wir haben innerhalb von sechs Jahren über 50 Länder auf fünf Kontinenten besucht und legten dabei insgesamt über 150.000 Kilometer zurück.”

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Sie durchkreuzten die verschiedenen Kontinente und trafen dabei unglaublich viele Leute mit unterschiedlichsten Mentalitäten, bevor sie letztlich die Sahara erreichten und sich dort verlobten.

Alex und Charlie glauben, dass es für sie sechs entscheidende Punkte gibt, die man beachten sollte, wenn man günstig um die Welt reisen will:

Foto: busaroundtheworld.com

Sprit

Die größten Kosten während eines Trips entfallen auf die Spritkosten.

Ein effektiver Weg ist es, immer bereit zu sein, mit anderen Leuten Zeit zu verbringen und mit ihnen reisen, um die Rechnungen für Benzin untereinander aufteilen zu können. Das Paar blieb öfters auch länger an einem schönen Ort und reiste lieber langsam.

Unterkunft

Einen Van zu kaufen scheint am Anfang einer jeden Reise eine ziemlich große Investition zu sein, doch dann dein eigenes rollendes Zuhause zu besitzen, bedeutet, dass du nie wieder etwas für eine Unterkunft bezahlen musst, außer in manchen Ländern für einen günstigen Campingplatz.

In den meisten Fällen kann man an Stränden, Klippen oder irgendwo in den Bergen schlafen, wenn es warm genug ist und Wildcampen nicht ausdrücklich verboten ist.

Versorgung

Lerne, dich an deine wechselnde Umgebung anzupassen und spüre das preiswerteste Essen auf, das sich in einem Land zur Reisezeit anbietet, anstatt häufig teurere Anlaufstellen für Touristen anzusteuern. Günstig sind normalerweise Nahrungsmittel, die im jeweiligen Land gerade Haupterntezeit haben. Energiereiche und gesunde Avocados kosten in Neuseeland oder Italien beispielsweise in der Saison nur einen Bruchteil des Normalpreises.

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Koche lieber große Portionen und hebe Essen für weitere Mahlzeiten auf, denn es existiert einfach nicht ausreichend Geld für kostspielige Restaurantbesuche im Leben eines sparsamen Abenteurers.

Schäden

Beeindruckenderweise hat das Pärchen fast alle Reparaturen am Fahrzeug selbst durchgeführt – das ist logischerweise der günstigste Weg und insbesondere bei einem Anschaffungspreis von unter 1000 Dollar meist regelmäßig notwendig. Achte also darauf, dass es in deiner Crew möglichst einen Spezi gibt, der sich mit so etwas ganz gut auskennt, sonst kann sich ein anfälliger Bulli auch schnell zum Kostengrab entwickeln.

Duschen

“Wir haben unsere eigene elektrische Dusche und einen Tank mit 150 Litern auf dem Dach, daher müssen wir nie dafür zahlen”, erklären Charlie und Alex. Seen und Flüssen seien natürlich auch immer eine Option.

Wenn du das nicht realisieren kannst, müsstest du gelegentlich ein bisschen Budget für eine Swimmbaddusche in der Hinterhand einkalkulieren. Outdoor sollte man unbedingt auf biologisch abbaubares Shampoo achten, das man mittlerweile überall problemlos bekommt.

Sponsoren

Charlie und Alex können sich glücklicherweise auf die finanzielle Unterstützung von ein paar Sponsoren verlassen, da sie einen Blog im Netz während der Reise betreiben, auf dem Firmen werben können. Deine eigenen Follower zu bekommen ist mit etwas Geschick nicht unmöglich, aber mit Sicherheit auch stark von Fleiß und einer Portion Talent abhängig.

Achte darauf, dass deine Onlinepräsenz einen einheitlichen Look aufweist und die Bilder einen gewissen Wiedererkennungswert haben.

Viel Glück!

Foto: busaroundtheworld.com

Wenn du über Alex’ und Charlies Trips auf dem Laufenden gehalten werden willst, checke ihren Blog By Bus around the world oder werde einer ihrer mittlerweile über 87.000 Fans auf Facebook.

Wenn du tatsächlich mit acht Dollar am Tag auskommst, wirst du ca. vier Monate unterwegs sein und nur 1000 Dollar ausgegeben – das entspricht in etwa einem zweiwöchigen Skiurlaub…

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