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Travel Basics | Mehr Erfolg beim Trampen in fünf Schritten

Du suchst nach einem unkomplizierten Weg, zum Meer zu kommen? So klappt es, ohne dabei ins Gras zu beißen oder den Fahrer zu enttäuschen...

Von Paul Evans

Trampen kann gefährlich sein, also pass auf!

Wenn eine der folgende Dinge im Auto zu erkennen sind: elektronische Fesseln, ein blutiges Messer, Schreie aus dem Kofferraum, Schnitte an der Hand oder wenn der Fahrer nur mit einer Lederjacke bekleidet ist – akzeptiere die Mitfahrt besser NICHT.

Im Sommer, bevor ich als Jugendlicher meine Fahrerlaubnis hatte, wohnte ich eine halbe Stunde landeinwärts von Santa Cruz in Kalifornien und musste täglich per Anhalter zum Strand trampen.

Neben einigen anderen bizarren Leuten wurde ich von einem Mormonen-Priester, einem Bikini-Model, der Tochter meines ehemaligen Kunstlehrers und einem auf LSD hängengebliebenen Roadie mitgenommen. Ich surfte den kompletten Sommer, ohne verbuddelt zu werden.

Viele lernen während des Trampens interessante Leute kennen und nutzen die Gelegenheit für ein kleines Gespräch. Doch bis du erstmal an dem Punkt bist, gibt es ein paar Tipps, die du beachten solltest, damit die Autos überhaupt anhalten, um dich mitzunehmen.

1. Verstecke dich

Wenn du mit deiner Freundin unterwegs bist, solltest du dich ein bisschen im Hintergrund halten und deiner Freundin das Stoppen überlassen. Wenn ihr an einer vielbefahrenen Straße steht und innerhalb von 15 Minuten kein Auto hält, solltest du dir ernsthaft Gedanken machen. Wenn du übermäßig viel Gepäck hast, versuche es ebenfalls ein bisschen zu verstecken, damit man es auf den ersten Blick nicht sieht. Hält ein Auto an, ist das auf jeden Fall schon mehr als die halbe Miete.

2. Verwende das richtige Handzeichen

Den Daumen nach oben zu halten, ist die gängigste Methode, doch sie funktioniert nicht überall. In Südafrika zeigen sie beispielsweise mit dem Zeigefinger die Straße entlang. In einigen Regionen wie Westafrika, Südamerika, Iran, Irak und Sardinien zählt der Daumen nach oben sogar als Beleidigung.

3. Nicht dumm schauen

Wenn deine Augen noch völlig rot und dick von der letzten Nacht sind, behalte unbedingt deine Sonnenbrille auf. Versuche nicht angepisst oder hungrig auszusehen; auch nicht genervt.

4. Wähle den richtigen Platz

Wähle einen Ort aus, an dem die Fahrer einfach und sicher halten können und dich aus größerer Entfernung bereits sehen. Bushaltestellen bieten sich beispielsweise an. Vermeide zu große Straßen, ohne viele Möglichkeiten anzuhalten.

5. Etikette

Wenn du dann tatsächlich im Auto sitzt, gibt es ein paar Regeln zu beachten. Biete dem Fahrer und den Insassen Süßigkeiten an, bevor du selbst anfängst zu naschen. Unterdrücke deine Fürze und verstelle auch nicht die Lautstärke im Auto, es sei denn du wirst darum gebeten.

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