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Travel | Die 10 besten Roadtrips für Skifahrer und Snowboarder

Globetrotter Alf Alderson empfiehlt außergewöhnliche Routen für Wintersportler

Von Alf Alderson

Zwei unbestrittene Lebensfreuden sind für uns ganz klar Roadtrips und die Jagd nach Powder. Egal, ob du auf dem Snowboard stehst oder ein paar Ski bevorzugst, die betreffenden Orte liegen ausnahmslos in schönen und landschaftlich attraktiven Gegenden am Ende einer langen, kurvenreichen Strecke mit allseits präsentem Bergpanorama, wodurch Roadtrips so besonders werden.

Also warum nicht beide Leidenschaften miteinander kombinieren? Die aufregende Kombination aus Freiheit und Abenteuer, die ein Leben unterwegs im Bus ausmacht, gepaart mit feinen Sessions im Schnee?

Wir haben die aus unserer Sicht besten Roadtrips für Skifahrer und Snowboarder zusammengestellt.

1) Chamonix – Davos – St Anton

Photo: Rocky/iStock
Foto: Rocky/iStock

Nach ein paar Tagen im spektakulären, aber auch Respekt einflößenden Terrain von Chamonix solltest du Richtung Osten nach Martigny fahren und dann weiter durch die Schweiz nach Davos tingeln. (Auf dem Weg gibt es auch die Möglichkeit, in Verbier vorbeizuschauen)

Schulter an Schulter mit überbezahlten Bänkern stehst du in der Gondel bergauf zum grandiosen Gelände. Von dort aus kannst du auch in das mit Davos verbundene Skigebiet Klosters fahren, um mit dem britischen Königshaus abzuhängen. Wenn es dir mit Prince Charles zu langweilig wird, schwing dich in dein Auto Richtung Nord-Ost und finde in St. Anton beste Powder-Verhältnisse vor.

2) Fernie – Kimberley – Panorama – Kicking Horse

Photo: Snowlizard / iStock
Foto: Snowlizard / iStock

Der legendäre Powder Highway bekam seinen Namen nicht ohne Grund. Gestartet wird in dem feinsten Tiefschnee von Fernie (und der Option auf Cat Skiing bei der Island Lake Lodge, die direkt nebenan ist). Danach geht es weiter Richtung Westen, um nach Kimberly zu gelangen, ein etwas komisch anmutender Skiort – Bayern trifft auf die Rockies in Kanada. Von dort aus biegt ihr ab nach Norden über den Highway 95. Im nächsten Ziel namens Panorama findest du ebenfalls richtig gute Freeride-Bedingungen vor.

Die Landschaft auf dem Weg nach Kicking Horse bietet Vielseitigkeit und am Zielort erwartet Besucher anspruchsvolles sowie steiles Gelände.

3) Bogus Basin – Sun Valley – Lost Trail Powder Mountain – Silver Mountain

Photo: iStock
Foto: iStock

Im Gegensatz zu Sun Valley hast du vielleicht noch nichts von diesen Skigebieten in Idaho gehört; Grund genug, sie auszuchecken! Bogus Basin liegt nur knapp außerhalb der Hauptstadt Boise. Das Skigebiet ist dort tatsächlich eine Non-Profit-Organisation.

In Sun Valley erwartet euch das Gegenteil: Glitzer und Glamour gepaart mit den besten Pisten der USA. Von dort fährst du durch die klassischen Landschaften der Rocky Mountains (halte während der Fahrt Ausschau nach Elchen und Adlern) zum kleinen Lost Trail Powder Mountain (es ist ein Hinweis im Namen versteckt, was du vorfinden wirst). Von dort aus geht es zum Silver Mountain, das Skigebiet mit der längsten Gondel der Welt. Vor Ort eröffnen sich perfekte Vorraussetzungen zum Treeskiing, ehe es weiter zum niemals überfüllten Schweitzer Mountain in der Nähe der kanadischen Grenze geht.

4) Courmayeur – La Thuile – Pila – Cervinia – Champoluc

Photo: MaRabelo/iStock
Foto: MaRabelo/iStock

Genieße einige von Italiens und Frankreichs besten Skigebieten mit dieser einfachen Tour im Aostatal. Den ersten Stopp bildet Courmayeur, erstklassiger Freeride im Schatten des Mont Blancs, danach geht es weiter nach La Thuile mit schattigen Nordhängen, dafür aber Powder satt. Wer es lieber sonnig mag, kann auch rüber nach Frankreich fahren, um seine Ski oder das Snowboard in La Rosiere anzuschnallen.

Fahre weiter nach Osten über die Autobahn nach Pila, wo das Gelände überraschenderweise auch unverspurt sein kann. Von dort peilt man das hoch gelegene Cervinia neben dem spektakulären Matterhorn an. Dieses Skigebiet ist mit Zermatt verbunden, während der letzte Stopp Champoluc Teil des schneesicheren Skigebiets Monte Rosa ist.

5) Alta – Jackson Hole – Grand Targhee – Big Sky

Photo: thejack/iStock
Foto: thejack/iStock

Alta ist eines der wenigen Skigebiete, bei denen Snowboarden immer noch verboten ist, aber für sie findet sich mit dem nebenan gelegenen Snowbird eine schnelle Alternative – gleicher Schnee, ähnliches Gelände.

Über die Interstate 80 gelangt man nach Jackson Hole, um das herausfordernd steile Gelände zu befahren. Die Landschaft wird dann richtig spektakulär, wenn du nach Nordwesten über den Teton Pass nach Grand Targhee fährst, welches nur über Idaho erreicht werden kann, auch wenn es in Wyoming liegt.

Der letzte Halt ist Big Sky. Das größte verbundene Skigebiet der USA punktet mit leeren Piste und ist nur ein Steinwurf vom Yellowstone Nationalpark entfernt, falls du eine Auszeit einlegst…

6) Silverton – Telluride – Beaver Creek – Breckenridge

Photo: iStock
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Wer nach Silverton möchte, wird eine ziemlich lange Fahrt in Kauf nehmen müssen. Aber ist es das für nur einen kleinen Sessellift überhaupt wert? Die Antwort ist ein großes JA, wenn du auf steiles, hoch gelegenes Terrain zum Powdern stehst! Das nahgelegene Westerndorf Telluride überzeugt ebenfalls mit Herausforderungen für Fortgeschrittene. Nach einer ca. 12 Stunden langen Fahrt erreicht man Beaver Creek. Wenn dieses Skigebiet zu teuer wird, folgt im Anschluss Breckenridge, wo für alle Könnensstufen etwas geboten wird.

7) Niseko – Rusutsu – Furano – Asahidake

Photo: iStock
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Die meisten Leute, die Japan wegen des Schnees einen Besuch abstatten, werden zuerst Niseko ansteuern. Es ist nicht nur das größte Skigebiet des Landes, sondern dort wird auch dank der Flutlichtanlagen zwölf Stunden Betrieb pro Tag möglich. Außerdem ist das Skigebiet für seinen guten Powder bekannt.

Eine zweistündige Fahrt von Niseko entfernt liegt Rusutsu, wo du anspruchsvolleres Gelände bei gleichen Schneebedingungen vorfindest. Von dort führt eine 12 Stunden lange Route Richtung Nordosten nach Furano, wo Sportlern großartiges Backcountry geboten wird. Im Nahe gelegenen Asahidake hat man außerdem die Möglichkeit, auf einem aktiven Vulkan zu fahren.

8) Voss – Geilo – Hemsedal

Photo: Snowserge/iStock
Foto: Snowserge/iStock

Die Skiberge in Norwegen sind klein im Vergleich zum Rest in Europa, doch bei einem Roadtrip in dem Land dreht sich nicht alles nur um Pisten und Backcountry. Du fährst durch Europas wildeste Berglandschaften und kannst in Kulturen eintauchen, für die ein niemals wirklich endender Winter Normalität ist.

Die Berge von Voss erinnern an die Cairngorms in Schottland. Hemsedal ist Norwegens größtes Skigebiet mit einer überraschenden Vielfalt an Gelände über einem schönen Tal und attraktiven Dorf.

9) Cauterets – Luz Ardiden – Grand Tourmalet – St Lary

Photo: iStock
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Du kannst locker all diese Skigebiete in nur einer Woche besuchen, da sie so nah beieinander liegen. Das erste Etappenziel lautet Cauterets, mit 36 Pistenkilometern fällt es aber eher klein aus. Es soll aber Pläne geben, dieses Gebiet mit Laz Ardiden zu verbinden, was die Größe des Skigebietes verdreifachen würde.

Für perfekte Freeride-Bedingungen solltest du nach Grand Tourmalet und St. Lary weiterfahren und vielleicht eine Nacht in der Pic du Midi Sternwarte auf 3000 m verbringen. Von dort kannst du als Freerider zur La Mongie Station abfahren, um erstklassig zu frühstücken.

10) Mammoth Mountain – Kirkwood – Heavenly

Photo: iStock
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Fliege nach LA, miete dir einen SUV und sechs Stunden später erreichst du Mammoth. Bekannt für die mächtigen Schneefälle hat Mammoth einen Mix aus alpinem Gelände und Gebiet unterhalb der Baumgrenze im Angebot, was für Nordamerika eher untypisch ist, genauso wie insgesamt zehn Snowparks…

Über die Interstate 385 steuert man Kirkwood an, berühmt für guten Powder. Noch weiter nördlich befindet sich dann Heavenly. Das Skigebiet bietet eine verlockende Combo aus Treeruns und Steilhängen an. Zudem ist der Panoramablick über die beleuchtete Casino-Stadt spektakulär.

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