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MTB

Trentino – Eldorado für Mountainbiker zwischen Dolomiten und Gardasee

Erstklassige Bikeparks locken Freerider und Downhiller in die Region in Norditalien

Cover: Alto Garda Bike Arena – C. Angelini

Die einmalige Mischung aus spektakulärem Bergpanorama, mediterranem Dolce Vita und erstklassigen Möglichkeiten für Mountainbiker liegt gerade einmal vier Autostunden von München entfernt. Im MTB-Mekka Trentino kommen Freerider und Downhiller voll auf ihre Kosten, denn die Region in Norditalien zwischen Gardasee und Dolomiten hat alles zu bieten, was man sich für einen perfekten Trip erhofft. 

Gravity-Mountainbiker geraten ins Schwärmen, wenn sie vom Sporturlaub im Trentino erzählen. Die Region lockt mit einem derart breit gefächerten Spektrum an Angeboten, dass Besucher oft schon während ihrer ersten Visite den nächsten Trip ans Ufer des Gardasees fest einplanen.

Nach entspannten Bike-Touren oder adrenalingeladenen Abfahrten mit Blick auf glasklare Seen und die Bergmassive der Dolomiten warten im Tal die Vorzüge der italienischen Küche. Insbesondere die Trentiner Bikeparks begeistern Gravity-Mountainbiker mit abwechslungsreichen Singletrails für jede Könnensstufe, Downhill-Pisten, Dirtparks sowie herausfordenden Features für Freerider.

Wir legen den Fokus auf acht Bikeparks der Region, die absolut keine Wünsche offen lassen.

Archivio Foto Trentino Sviluppo - R. Bragotto, San Martino Bike Arena

Immer mehr Highlights warten in der Region

Der Bike Park Garda Trentino überzeugt bereits mit einigen hervorragenden Strecken, die künftig um weitere ergänzt werden sollen. Nach einer Frischzellenkur präsentiert sich die Piste “La Valle del Diaol“ in Bestform. Weiter geht es mit dem Paganella Bike Park, der Freeridern und Enduro-Fans neu eröffnete Trails sowie echte Klassiker bereitstellt. Die hervorragenden Bedingungen im Bike Park Lavarone ziehen vor allem Downhiller und Freerider magisch an, Speedfreaks können wir die Talabfahrt im Fassa Bike Resort wärmstens empfehlen.

Der neue Brenta Bike Park und das Val di Sole Bike Land haben dagegen die volle Bandbreite im Angebot, sodass Rider auf jedem Level bestens bedient werden. Ausgewiesene Experten können sich in Val di Sole sogar an die Weltcup-Strecke wagen und die Bedingungen der Pros unter die Lupe nehmen. Die San Martino Bike Arena im Gebiet Alpe Tognola ist dagegen für seine Kurven und Jumps berüchtigt.

Für Nachwuchsfahrer eröffnet sich im familienfreundlichen Rifugio Tognola auf über 2000 Höhenmetern ein zusätzlicher Mini-Park für Kinder, während der neue Bike Park Passo Tonale als erster überhaupt für Familien im Trentino einen weiterer Anziehungspunkt für den Aktivurlaub mit der ganzen Family darstellt.

Downhill in Val di Sole – Credit: Archivio Foto Trentino Sviluppo – D. Lira

Fassa Bike Resort Belvedere

Belvedere bedeutet aus dem Italienischen übersetzt „schöne Aussicht“ und ein Seitenblick oder Zwischenstopp lohnt sich tatsächlich bei diesem Panoramablick mit Marmolata-Gletscher, der Sella-Gruppe, Langkofel sowie der Aussicht in Richtung Tal von Val di Fassa – vor Ort ist aber nicht nur der Name Programm: Der schnelle Double-U-Track mit natürlichen Parabeln schlängelt sich durch offene Felder ins Valle del Gardeccia, danach wartet ein Waldstück auf dem letzten Streckenabschnitt nach Pecol.

Der technisch nicht zu unterschätzende Electric-Line Track ist zum Teil aus einer früheren Skiabfahrt entstanden mit mehreren steilen Abschnitten und Schikanen, führt im weiteren Verlauf schließlich durch den Wald bis zum Ort Canazei in der Provinz Trient. Der Track mit Downhill-Sektion, anschließendem Part für Freerider und dem Schlussabschnitt mit einer Serie von Shores verlangt den Fahrern einiges an Können ab.

Der North-Shore-Strecke in Fassa kann mit einer Länge von 300 Metern und insgesamt 17 Holzbrücken überzeugen. Alle Shores wurden vom Fassa-Bike-Team gegen Rutschgefahr nach Regenfällen mit Hasendraht überzogen und auch sonst wurde hier die Sicherheit der Biker bei möglichen Abflügen groß geschrieben.

Bike Park Garda Trentino Gravity

Gleich drei neue Gravity-Trails wurden am Gardasee erschlossen. Mit dem Naranch Trail, der vom Flow im direkten Umfeld unübertroffen erscheint, und dem Coast Trail, der mit wunderbaren Seeblicken punktet, werden zwei Enduro-Strecken regelmäßig gewartet. Vor zwei Jahren werteten die Betreiber den Bikepark zudem mit der komplett überarbeiteten Abfahrtspiste La Val del Diaol auf.

In dieser Saison kehrt mit der neuen „601” die im Mountainbiken legendäre Strecke aus den Anfangsjahren des Sports zurück auf den Radar.

Rif. Altissimo –
Credit: Archivio Foto Trentino Sviluppo – R. Kiaulehn, Garda Trentino

Val di Sole Bike Park

Die wohl größte Errungenschaft für 2017 ist der Val di Sole Bike Park im Bereich der 995-Seelen-Gemeinde Commezzadura. Die Gondelbahn Daolasa Val Mastellina bringt die Besucher zu den Strecken, die jeweils mit Brücken, North-Shore-Elementen und Sprüngen garniert ab der diesjährigen Sommersaison alle Schwierigkeitsstufen abdecken.

  • Leicht bis mittelschwer: Auf einer Länge von knapp 2,5 Kilometern verläuft der Trail meist über Feld- und Waldwege.
  • Durchschnittliches Niveau (Steep Snake): Auf wechselndem Untergrund verläuft die Strecke über etwa 2.300 Meter Länge.

Das nächste Projekt eines weiteren Tracks soll im nächsten Jahr hinzukommen.

  • Experten (Italy Cup): Anspruchsvolle Strecke für fortgeschrittene Downhiller, die auf mehr als zwei Kilometern Streckenlänge Vollgas geben können.

Anlässlich der anstehenden UCI World Cup Finals im August (25.-27. 8. 2017) findet sich hier auch das Prunkstück des Gebiets:

  • Pro-Level (World Cup): steile und in vielen Abschnitten naturbelassene Piste über ca. 2.000 Meter für die Weltelite.

Bike Park Passo del Tonale

Der erste Bikepark für Familien im Trentino heißt Passo del Tonale und liegt in Val di Sole am Valbiolo-Sessellift. Gemeinsam mit dem Nachwuchs biken funktioniert eben nicht überall, aber hier ist der perfekte Spot dafür und die Kinder können auf den meisten Tracks ohne Probleme fahren. An der Talstation können Bikes und Schutzkleidung ausgeliehen werden.

Zudem erwartet die Kids ein großartiger Spielplatz in unmittelbarer Nähe.

San Martino Bike Arena

Zentral im Dolomiti Unesco World Heritage auf einem Trail für Downhill und Freeride fahren? Das ist in Tognola seit dem Jahr 2013 möglich. Die Kabinenbahn für 15 Personen bringt die Mountainbiker am Rifugio Tognola auf 2200 Meter Höhe, wo der Trail beginnt. Auch in der San Martino Bike Area gibt es einen Kids Mini Bike Park sowie einen Spielplatz für die Jüngsten.

Als einziger Trail im Park Paneveggio und Pale di San Martino gibt sich hier Möglichkeiten für alle Könnensstufen, denn dank der Chicken-Line können Wallrides oder Sprünge auch alternativ entschärft angesteuert werden.

Cima Tognola, Pale di San Martino – Credit: Archivio Foto Trentino Sviluppo – R. Bragotto

Bike Park Lavarone

Im Bike Park Lavarone stehen vier Strecken auf unterschiedlichem Niveau zur Auswahl.

Auf der Rumranner besteht der erste Abschnitt aus einfachem Waldboden, gefolgt von einem felsigen und deutlich anspruchsvolleren Part, sodass vom Beginner bis zum Könner alle zufrieden nach 1650 Metern im Ziel ankommen sollten. Die Strecke Mojto ist ebenfalls wegen des vielseitigen Streckenprofils für jedermann empfehlenswert.

Pina Colada verfügt über einfache und technische Sektionen für Experten, wahrend Whezzyssghevenait gleich alle drei Trails miteinander verbindet. Im Bike Park Levorne gehen den Bikern somit garantiert nicht die Optionen aus.

Brenta Bike Park – Sfulmini Trail

Die Sfulmini mit Start auf dem Doss del Sabion (2100m) offenbart ihren Joker schon vor der Einfahrt auf die Strecke, denn auf der gegenüberliegenden Seite zieht der fantastische Blick auf die Brenta-Dolomiten jeden in seinen Bann.

Die Spur erweist sich hier dann als tauglich für die ganze Bandbreite vom Beginner bis zum Experten – auf den vier Kilometern wurde die Piste mit Wallrides, Jumps und Holzelementen abgerundet, bis man Rifugio Prà Rodont letztlich erreicht.

Dolomiti Paganella Bike Area

Die Dolomiti Paganella Bike Area fährt groß auf: das 400 Kilometer umfassende Streckennetz lässt keine Wünsche offen, denn es wird einfach alles geboten: Abfahrten für Enduro, All-Mountain, Freeride und Downhill. Der komplette Bikepark ist ausgesprochen gut beschildert und versorgt die Gäste mit Seilbahnen, Shuttle-Bussen, Karten, GPS-Strecken und Informationen zu den Routen. Was will man mehr? GPS-Navigationssysteme mit voreingestellten Routen, aber auch Touren mit Guides lassen sich in Paganella organisieren und neue Strecken wurden zuletzt eröffnet.

Sonnenuntergang in Cima Paganella – Credit: Archivio Foto APT Dolomiti Paganella – T. Malecha

Wer in seinem Urlaub Bikepark-Hopping ins Auge fasst, ist im Trentino im Bereich der Brenda-Dolomiten goldrichtig, da die Anlagen nur etwa eine Stunde voneinander entfernt bequem anzusteuern sind. Das italienische Essen im mediterranen Klima setzt dann an jedem Abend nach einem anstrengenden Tag mit müden Beinen ein letztes Highlight.

Mittagspause am Rifugio Passo Feudo, Latema – Credit: Archivio Foto Trentino Sviluppo – R. Kiaulehn

Mehr über Trentino findest du unter:
www.visittrentino.info/de

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