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Vulkane, Schiffbruch & verbotene Zonen: Diese 7 unglaublichen Inseln existieren wirklich

Sie sehen aus wie verlassene Filmsets, aber auf fast allen von ihnen leben Menschen...

1) Aogashima

Foto: Wikipedia

In der Nähe eines Vulkans zu wohnen, ist ein verdammt heißes Pflaster. Man braucht nur einen Blick auf das Schicksal der Menschen im alten Pompeji nach der verheerenden Katastrophe zu werfen, um diese Tatsache bestätigt zu sehen.

Wenn du jetzt denkst, dass ein Wohnsitz in eingeschlossener Lage in direktem Umfeld eines dieser schlafenden Riesen vielleicht ein bisschen riskant sein könnte, solltest du dir die japanischen Bewohner der Insel Aogashima im philippinischen Meer anschauen. Sie leben auf einer nur 3,5 km langen sowie 2,5 km breiten Vulkaninsel – in der Mitte des Kraters.

Während dieser bestimmte Vulkan zwar seit dem Jahr 1781 nicht mehr ausgebrochen ist, muss man dennoch erwähnen, dass die Eruptionen damals ganze vier Tage andauerten – er wird immer noch als ein aktiver Vulkan der Klasse C gelistet. Würde dort unerwartet ein Ausbruch passieren, wären die Chancen einer Flucht für die Bewohner ziemlich gering.

Die Bevölkerung der Insel besteht derzeit aus knapp 150 Personen, eine zunächst niedrig erscheinende Zahl. Berücksichtigt man allerdings, dass diese die isolierteste der bewohnten Inseln vom Archipel Izu ist, wirkt die Zahl dagegen recht hoch. Um die Lage etwas genauer zu definieren: Die Insel liegt 358km südlich von Tokio; also trotz der eindrucksvollen Landschaft möglicherweise nicht unbedingt ein realistisches Urlaubsziel.

2) Monemvasia

Foto: Monemvasia Municipality

Nähert man sich der fast unwirklich erscheinenden Insel Monemvasia in Griechenland von einer Seite des Ozeans, würde man augenblicklich glauben, es sei dort keine Menschenseele anzutreffen.

Bei einer Ankunft von der anderen Seite des Meeres würde das kleine Dorf unausweichlich ins Auge stechen. Es scheint sich vor dem Rest der Welt im Schatten des riesigen Felsens versteckt zu haben.

Die Insel zählt als Gemeinde zur griechischen Landschaft Lakonien im Süden der Region Peloponnes. Ursprünglich wurde sie im Jahr 375 n. Chr. infolge eines schweren Erdbebens vom Festland abgetrennt. Heute sind beide Teile durch einen schmalen Damm von 200 Metern Länge wieder miteinander verbunden.

Verständlicherweise wurde die geschützte Seite als mittelalterliche Festung verwendet und erinnert uns unweigerlich an Helms Klamm von “Der Herr der Ringe”…

3) Ni’ihau

Foto: Dive Photo Guide .com

Deutlich größer als die ersten beiden Inseln dieser Liste präsentiert sich Ni’ihau. Ihre Fläche erstreckt sich über etwa 180 Quadratkilometer, aber sie ist absolutes Sperrgebiet für alle, die nicht mit ihrem Besitzer bestens vertraut sind wie Personal der US Navy, Regierungsvertreter und geladene Gäste.

Um es kurz zu machen: Wenn die mythische Area 51 letztlich doch nicht verbirgt, was vermutet wird, kommt irgendwann bestimmt ans Tageslicht, dass genau hier solch ein Ort ist. Die Insel ist nicht grundlos als “The Forbidden Isle” bekannt.

Laut Angaben der Behörden aus dem Jahr 2009 leben auf der Insel nur 130 Personen, aber dazu zählen wohl nur Menschen, nicht die Aliens in der versteckten Top Secret Base.

Die Leute von Ni’ihau sind für ihre Handwerkskunst bekannt, tatsächlich zählt die Insel zum Familienbesitz der Robinsons, nachdem sie im Jahr 1864 von ihnen erworben wurde. Seitdem sollen die Robinsons Angebote von über einer Milliarde Dollar vom Pächter, der US-Regierung, ausgeschlagen haben. Klingt irgendwie alles verdächtig nach Aliens.

4) Tristan de Cunha

Foto: Royal Botanics Garden Kew

Dies ist die abgelegenste Insel-Gruppe der Welt, die noch bewohnt ist. Es gibt dort keine Landebahn und sie ist die Heimat für etwas mehr als 250 Personen. Untereinander teilen sich die Bewohner insgesamt nur acht verschiedene Nachnamen, quasi genau wie in Wales.

In der Tat haben die Inseln eine britische Postleitzahl, aber Amazon braucht ziemlich sicher eine ganze Weile, um dorthin zu liefern. Schließlich sind die Inseln etwa 2000 Meilen vom nächsten Kontinent entfernt.

5) Vulcan Point

Bist du bereit, die Geschichten über Wunder der Welt zu entdecken, von denen man irgendwann nur aus Erzählungen gehört hat?

Willkommen auf Vulcan Point. Etwas erscheint hier viel zu verwirrend. Wir können nur garantieren, es wird vielleicht kurz Chaos in deinem Kopf auslösen. Warum? Nun, weil Vulcan Point die größte Insel der Welt in einem See auf einer Insel in einem See auf einer Insel ist.

Foto: Geometrx

Wir versuchen, hier mal etwas Licht in die Sache zu bringen: Die Insel zählt zu den Philippinen, genauer gesagt: Luzon Island. Der See Taal befindet sich auf der Insel und in dem See liegt der Vulkan Taal, der selbst eine Insel ist. Es geht noch einen letzten Schritt weiter mit dem Wahnsinn: Es gibt einen Kratersee im Vulkan Taal und in der Mitte befindet sich was? Die Insel Vulcan Point!

Hier lebt natürlich niemand, aber es ist eine beliebte Touristenattraktion. Für die kurze Verwirrung möchten wir uns entschuldigen!

6) Nauru

Foto: Wikipedia

Der kleinste unabhängige Inselstaat der Welt ist knapp 20 Quadratkilometer groß und damit nur größer als zwei weitere Länder der Welt – Monaco und der Vatikan.

Natürlich hat der Vatikan den Papst und Monaco hat eine Reihe von Milliardären, was hat Nauru dagegen zu bieten? Geldwäsche!

Nachdem das natürliche Vorkommen von Phosphat erschöpft und der Reichtum der Insel aufgebraucht war, wurde der Ort zu einem Hot Spot für Geldwäsche.

Heutzutage ist die Insel in der Regel nur von einer Handvoll Eingeborenen und Asylsuchenden bewohnt.

7) Pitcairn Island

Die Pitcairn-Inseln sind eigenartig. Sie werden von den Nachkommen der Bounty-Meuterer sowie von Tahitianern besiedelt, die sich im späten 18 Jahrhundert dazugesellten.

Für alle, die von der Geschichte noch nie etwas gehört haben: Die Meuterei auf dem Royal Navy Schiff HMS Bounty ereignete sich im Jahr 1789. Die Besatzung von wütenden Matrosen übernahm das Kommando über das Schiff von Kapitän William Bligh und zwang ihn, gemeinsam mit 18 weiteren Männern in die Rettungsboote zu steigen.

Bligh legte eine erstaunliche Rettung bis nach Timor hin und kehrte im Jahre 1790 nach England zurück. Die Meuterer hatten inzwischen ihr Lager auf Pitcairn aufgeschlagen, wo ihre Nachkommen noch heute mitten im Süd-Pazifik leben, knapp 5000 Kilometer von Neuseeland entfernt.

Alle 50 dort lebenden Einwohner stammen noch von den ursprünglichen neun Familien ab, aber die meisten der ehemalige Insulaner haben den Ort verlassen, um auf das Festland zu ziehen.

Klingt beinahe, als hätte am Ende doch Kapitän Bligh gewonnen.

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